What The Health: Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Keegan Kuhn |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 273.428 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Menschen müssen essen, um zu überleben, und weltweit werden täglich unvorstellbare Mengen an Lebensmitteln verzehrt. Der Dokumentarfilm stellt die Frage, ob das, was dabei auf den Teller kommt, tatsächlich gesund und nährstoffreich ist.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass sich in der modernen westlichen Gesellschaft Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Bluthochdruck und Krebs immer weiter ausbreiten. Als Ursachen kommen viele Faktoren infrage, darunter Umwelt, genetische Veranlagung und Lebensstil. Zu diesen Faktoren zählt auch die Ernährung. Der Film vertritt die These, dass Lebensmittelkonzerne, die Pharmaindustrie und sogar Gesundheitsorganisationen nichts gegen diese Entwicklung unternehmen. Auch die Regierung scheint nach seiner Darstellung in die Zusammenhänge verwickelt zu sein.
Entstehungsgeschichte
Keegan Kuhn führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017 Regie. Zu den Mitwirkenden gehören Kip Andersen, Larry Baldwin, Neal Barnard und Tia Blanco. Der ausführliche deutsche Titel „Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt“ benennt die Stoßrichtung bereits deutlich. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm arbeitet der Titel ohne fiktionale Handlung. Seine Struktur ergibt sich aus einer These, die er entfaltet: vom allgemeinen Befund über die Zunahme von Zivilisationskrankheiten hin zur Frage nach der Verantwortung von Industrie, Organisationen und Politik.
Schon der deutsche Titel macht klar, dass es sich um einen Film mit eindeutiger Haltung handelt. Er will nicht nur informieren, sondern aufrütteln und Missstände anprangern. Für die Einordnung ist das wichtig, denn ein solcher Ansatz setzt Schwerpunkte und wählt Perspektiven bewusst aus. Die Mitwirkenden tragen die Argumentation. Bei gesundheitlichen Fragen ersetzt ein Film mit so klarer Haltung allerdings keine ärztliche Beratung.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,8 von 10 spricht für eine überwiegend positive Aufnahme. Grundlage sind einige hundert Stimmen, eine schmale, aber belastbare Basis. Bei einem Film mit so klarer Botschaft dürfte die Bewertung auch davon abhängen, wie sehr man seiner These folgt.
Neun Jahre nach dem Erscheinen gehört der Titel zu den Dokumentarfilmen, die Ernährung als gesellschaftliches und politisches Thema behandeln und dabei offen Partei ergreifen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Kip Andersen als Self
- Larry Baldwin als Self
- Neal Barnard als Self
- Tia Blanco als Self
- David Carter als Self
- Jake Conroy als Self
- Garth Davis als Self
- Caldwell Esselstyn Jr. als Self
- Mike Ewall als Self
- Alan Goldhamer als Self
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Verfügbarkeit
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