The Kingdom of Dreams and Madness (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mami Sunada |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (193 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Kamera begleitet Hayao Miyazaki durch seinen Arbeitsalltag, dorthin, wo Ideen entstehen und wieder verworfen werden. Neben ihm stehen Produzent Toshio Suzuki, der die Fäden im Hintergrund zieht, und Isao Takahata, der an einem eigenen, aufwendigen Projekt arbeitet. Der Film zeigt keine inszenierten Interviews, sondern Alltag: Gespräche in Werkräumen, Momente der Konzentration, kleine Reibungen zwischen den Beteiligten. Zwei Arbeiten stehen im Zentrum der Beobachtung, an denen zur selben Zeit gearbeitet wird, ohne dass der Film sie bewertet oder ihr Ergebnis vorwegnimmt. Es entsteht ein Bild davon, wie sehr Zeichnungen, Entscheidungen und Zweifel Teil eines Prozesses sind, der von außen oft nur als fertiges Werk wahrgenommen wird.
Entstehungsgeschichte
"The Kingdom of Dreams and Madness" stammt aus dem Jahr 2013 und wurde von Mami Sunada inszeniert. Vor der Kamera stehen Hayao Miyazaki, Isao Takahata, Toshio Suzuki und Hideaki Anno. Eine Altersfreigabe ist nicht angegeben, der Film ist als Dokumentarfilm eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet das Werk auf erzählerische Zuspitzung und setzt stattdessen auf Beobachtung. Dass mit Miyazaki, Takahata, Suzuki und Anno vier Personen mit unterschiedlichen Rollen im selben Studio auftreten, deutet darauf hin, dass der Film weniger eine einzelne Biografie zeichnen will als ein Gefüge aus Zusammenarbeit, Hierarchie und kreativer Reibung. Die Konzentration auf ein einziges Studio und einen begrenzten Zeitraum lässt vermuten, dass es dem Film um Nähe geht statt um einen Überblick über ein ganzes Lebenswerk. Die reine Genrebezeichnung Dokumentarfilm ohne weitere Zuspitzung wie Porträt oder Reportage lässt offen, wie stark der Fokus auf einer Person liegt und wie stark auf dem Studio als Ganzem.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 aus einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem positiven, aber nicht überwältigend breit abgestützten Bereich. Die Distanz zum Erscheinungsjahr 2013 beträgt inzwischen mehr als ein Jahrzehnt, was den Film selbst zu einem Dokument einer bestimmten Arbeitsphase im Studio macht. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres steht er für einen ruhigen, beobachtenden Ansatz ohne zusätzliche dramaturgische Mittel.
Bilder







Besetzung & Stab
- Hayao Miyazaki als Self
- Isao Takahata als Self
- Toshio Suzuki als Self
- Hideaki Anno als Self
- Yoshiaki Nishimura als Self
- Joe Hisaishi als Self
- Goro Miyazaki als Self
- Michiyo Yasuda als Self
- Hiromasa Yonebayashi als Self
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Verfügbarkeit
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