The Hunting Ground (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kirby Dick |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-02-27 |
| Einspielergebnis | 411.115 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
The Hunting Ground begleitet mehrere Studentinnen, die an amerikanischen Universitäten sexuelle Gewalt erlebt haben und danach versuchen, sowohl ihr Studium fortzusetzen als auch Aufklärung und Gerechtigkeit zu erreichen. Der Film zeigt, wie die Betroffenen auf Widerstand, Anfeindungen und institutionelle Vertuschungsversuche stoßen, während sie mit den langfristigen Folgen der Taten für sich und ihre Familien umgehen müssen. Im Zentrum stehen dabei nicht abstrakte Statistiken, sondern die persönlichen Erfahrungen der Frauen, die zu Wort kommen.
Entstehungsgeschichte
Kirby Dick führte bei diesem 2015 veröffentlichten Dokumentarfilm Regie. Vor der Kamera stehen unter anderem Andrea Pino, Annie Clark, Claire Potter und Melinda Manning, die als Protagonistinnen ihre Sicht auf die geschilderten Vorgänge einbringen. Eine Altersfreigabe wird nicht genannt.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet The Hunting Ground auf fiktionale Zuspitzung und setzt stattdessen auf die direkten Schilderungen der Betroffenen. Die Auswahl mehrerer Protagonistinnen von unterschiedlichen Universitäten deutet darauf hin, dass der Film ein systemisches Problem zeigen will, statt einen Einzelfall zu erzählen. Die Kombination aus persönlichem Erleben und dem Blick auf institutionelle Strukturen – also darauf, wie Hochschulen mit solchen Vorfällen umgehen – prägt die Anlage des Films. Dass explizit von "Push back" und Anfeindungen gegen die Frauen die Rede ist, zeigt, dass es nicht nur um die Taten selbst geht, sondern auch um die Reaktionen des Umfelds darauf, was dem Film eine zusätzliche gesellschaftliche Ebene verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 von 10 bei einer im Netz eher schmalen Stimmenbasis von 142 Wertungen bewegt sich der Film in einem positiven, aber nicht überwältigend breit abgesicherten Bereich. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was den Film zeitlich von aktuellen Debatten abrückt, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben ableiten ließe, wie er heute rezipiert wird. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht er sich in jene Werke ein, die gesellschaftlich sensible Themen anhand persönlicher Fallgeschichten aufarbeiten.
Bilder

Besetzung & Stab
- Andrea Pino als Herself
- Annie Clark als Herself
- Claire Potter als Herself
- Melinda Manning als Herself, assistant dean of students, University of North Carolina
- Claire Potter als Herself, professor of history
- Kimberly Theidon als Herself, medical anthropologist and former Harvard professor
- Kamilah Willingham als Herself
- Caroline Heldman als Herself, associate professor of politics, Occidental College
- David Lisak als Himself, clinical psychologist
- Leslie Strohm als Herself, general counsel, University of North Carolina
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Verfügbarkeit
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