Sue, Dinosaurier Nr. 13 (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Douglas Miller |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-04-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im August 1990 stößt ein Team um die Paläontologin Sue Hendrickson und ihren Kollegen Peter Larson in den Badlands von South Dakota auf die Überreste eines Tyrannosaurus Rex, dessen Alter auf rund 67 Millionen Jahre geschätzt wird. Der Fund gilt als außergewöhnlich vollständig und wissenschaftlich bedeutsam. Doch die Freude über die Entdeckung währt nicht lange: Zwei Jahre später beginnt ein Streit um die Eigentumsrechte an dem Skelett, der sich über ein volles Jahrzehnt hinzieht. Wem gehört das Fossil, wer darf darüber entscheiden, wer profitiert davon – diese Fragen stehen im Zentrum der Auseinandersetzung, die weit über eine wissenschaftliche Fachfrage hinausgeht.
Entstehungsgeschichte
„Sue, Dinosaurier Nr. 13“ ist eine Dokumentation aus dem Jahr 2014 unter der Regie von Todd Douglas Miller. Vor der Kamera sprechen unter anderem Peter L. Larson, Louie Psihoyos, Stan Adelstein und Lanice Archer über die Ereignisse rund um den Fund und die anschließenden Rechtsstreitigkeiten.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm signalisiert bereits, dass es hier nicht um eine dramatisierte Nacherzählung geht, sondern um Aussagen von unmittelbar Beteiligten. Die Auswahl der Sprecher – Wissenschaftler wie Larson neben weiteren Zeitzeugen – deutet darauf hin, dass der Film mehrere Perspektiven auf den Streit versammelt, statt nur eine Seite der Geschichte zu erzählen. Dass die Auseinandersetzung um das Skelett mit zehn Jahren deutlich länger dauerte als die eigentliche Entdeckung, verschiebt den Fokus der Erzählung: Aus einer Fundgeschichte wird zwangsläufig auch eine Geschichte über Institutionen, Ansprüche und Konflikte, die sich um einen wissenschaftlichen Gegenstand entzünden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer noch überschaubaren, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld dokumentarischer Arbeiten. Die geringe Stimmenbasis lässt keine gesicherten Aussagen über eine breite Rezeption zu. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film selbst inzwischen zu einem Rückblick auf einen bereits Jahrzehnte zurückliegenden Streit macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht er sich in jene Werke ein, die einen konkreten, klar umrissenen Fall – hier den Fund und die Rechtsfragen rund um „Sue“ – als Ausgangspunkt für eine größere Auseinandersetzung um Eigentum, Wissenschaft und öffentliches Interesse nutzen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Peter L. Larson als Himself
- Louie Psihoyos als Himself
- Stan Adelstein als Himself
- Lanice Archer als Himself
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Verfügbarkeit
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