Reise ins Herz der Finsternis (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Hickenlooper |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.394.661 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (436 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Februar 1976 bricht Francis Ford Coppola mit seinem Team und seiner ganzen Familie auf die Philippinen auf. Dort will er seinen achten Film verwirklichen, „Apocalypse Now“. Was als großes Vorhaben beginnt, wird zur Belastungsprobe für alle Beteiligten.
Auf seine Bitte hin begleitet seine Frau Eleanor die Arbeit am Set mit ihrer eigenen Kamera. Sie führt Tagebuch und nimmt die Gespräche des Paares auf. So entsteht ein Film über einen Film: Er erzählt von einem Regisseur und einer Crew, die mit Problemen aller Art zu kämpfen haben, die ihre Nerven und sogar ihr Leben auf eine harte Probe stellen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Fax Bahr, veröffentlicht wurde der Dokumentarfilm 1991. Der englische Titel lautet „Hearts of Darkness: A Filmmaker's Apocalypse“ und macht deutlich, dass der Filmemacher selbst im Zentrum steht.
Zu sehen sind Francis Ford Coppola, Eleanor Coppola, John Milius und George Lucas. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet der Titel auf jede Genremischung. Die Themen umreißen dennoch ein dramatisches Spektrum: Filmgeschäft, Philippinen, Wahnsinn, Ego und der Blick hinter die Kulissen. Diese Begriffe zeigen, dass es weniger um Technik als um Menschen unter Druck geht.
Die besondere Perspektive ergibt sich aus der Nähe der Kamera. Wer filmt, ist nicht außenstehend, sondern Ehefrau des Regisseurs und Mitglied der Familie, die mitgereist ist. Die aufgezeichneten Gespräche des Paares öffnen einen privaten Raum, den ein gewöhnliches Begleitmaterial kaum erreicht. Dadurch verschränken sich künstlerischer Ehrgeiz und persönliche Belastung, und der Titel „Reise ins Herz der Finsternis“ bezieht sich ebenso auf die innere Verfassung der Beteiligten wie auf das Projekt selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 Punkten zählt der Film zu den hoch bewerteten Dokumentationen, bei einer Basis von einigen hundert Stimmen. Die Zustimmung ist deutlich und spricht dafür, dass der Blick auf die Entstehung eines großen Projekts sein Publikum erreicht.
Die Veröffentlichung liegt 35 Jahre zurück, das beschriebene Geschehen noch weiter. Innerhalb des Genres gehört der Titel zu den Werken über das Filmemachen selbst, die das Scheitern und die Gefährdung eines Projekts ebenso ernst nehmen wie sein Gelingen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Francis Ford Coppola als Self
- Eleanor Coppola als Self
- John Milius als Self
- George Lucas als Self
- Sam Bottoms als Self
- Albert Hall als Self
- Frederic Forrest als Self
- Laurence Fishburne als Self
- Dean Tavoularis als Self
- Fred Roos als Self
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Verfügbarkeit
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