RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Betsy West |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 2.002.767 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (314 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ruth Bader Ginsburg, kurz RBG, spaltet die Meinungen: Die Richterin wird von ebenso vielen geliebt wie gehasst. Der Dokumentarfilm zeichnet den Weg nach, der sie dorthin geführt hat.
Sie stammt aus eher einfachen Verhältnissen, doch ihre Eltern legen großen Wert auf eine gute Ausbildung. Früh wird sie Mutter, und bald muss sie sich zusätzlich um ihren an Krebs erkrankten Mann kümmern. Trotz dieser Belastungen schließt sie in den 50er Jahren als eine von sehr wenigen Frauen ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Harvard-Universität ab. 1993 beruft Präsident Bill Clinton sie an den Obersten Gerichtshof der USA. Dort setzt sie sich besonders für die Gleichberechtigung der Frauen ein.
Entstehungsgeschichte
Betsy West führte bei dem Dokumentarfilm Regie, der 2018 erschien. Zu den Mitwirkenden gehören Ruth Bader Ginsburg selbst sowie Jane C. Ginsburg, James Steven Ginsburg und Nina Totenberg.
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, ab 0 Jahren, und steht damit Zuschauern jeden Alters offen.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verfolgt das Porträt einen klaren Anspruch: eine Person des öffentlichen Lebens greifbar zu machen, deren Arbeit am höchsten Gericht mit einem persönlichen Weg voller Hürden verknüpft ist. Die Anlage verbindet zwei Ebenen. Da ist der private Weg mit früher Mutterschaft, der Krankheit des Ehemanns und einem Studium unter erschwerten Bedingungen. Und da ist die öffentliche Rolle als Richterin am höchsten Gericht des Landes.
Dass Ruth Bader Ginsburg selbst unter den Mitwirkenden ist, verleiht dem Film die Möglichkeit, sie in eigenen Worten zu Wort kommen zu lassen. Die weiteren Namen, darunter mehrere mit demselben Nachnamen, deuten auf einen Blick aus dem persönlichen Umfeld hin. Der deutsche Titel betont den Leitgedanken, der das Porträt zusammenhält: ein Leben, das sich der Gerechtigkeit verschrieben hat. Gerade die Spannung zwischen Zuneigung und Ablehnung, die ihr entgegenschlägt, macht die Figur für ein Porträt ergiebig.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,5 von 10 Punkten erhält der Film ein klar positives Urteil. Die Zahl der Stimmen liegt im niedrigen dreistelligen Bereich, die Wertung zeigt dennoch eine deutliche Richtung.
Acht Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den biografischen Dokumentarfilmen, die eine juristische Laufbahn einem breiten Publikum zugänglich machen. Er verbindet das Persönliche mit dem Politischen und findet darin seinen Platz im Genre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ruth Bader Ginsburg als Self
- Jane C. Ginsburg als Self
- James Steven Ginsburg als Self
- Nina Totenberg als Self
- Clara Spera als Self
- Gloria Steinem als Self
- Bill Clinton als Self
- Sharron Frontiero als Self
- Orrin Hatch als Self
- Lilly Ledbetter als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.