Pelé (2021)
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| Regie | David Tryhorn |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-02-23 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht der brasilianische Fußballer Pelé selbst, der in eigenen Worten von seinem Weg erzählt. Der Film verfolgt zwölf Jahre seines Lebens, von 1958, als er als junger Spieler auf die internationale Bühne trat, bis 1970, als er als Nationalheld gefeiert wurde. Dabei geht es um seinen Perfektionismus und den mythischen Status, der sich um seine Person entwickelte. Neben bislang ungezeigten Interviews mit Pelé kommen auch ehemalige Teamkollegen wie Zagallo, Jairzinho und Rivellino zu Wort, ergänzt durch umfangreiches Archivmaterial. Die Erzählung verknüpft die sportliche Entwicklung eines Ausnahmespielers, der als einziger dreimal Weltmeister wurde, mit der politisch turbulenten Geschichte Brasiliens in jener Zeit.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2021 und wurde von David Tryhorn inszeniert. Neben Pelé selbst treten Zagallo, Gilberto Gil und Benedita da Silva vor die Kamera. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Genrezuordnung als reiner Dokumentarfilm zeigt, dass hier keine nachgestellten Szenen oder fiktionalisierten Elemente im Vordergrund stehen, sondern Interviews und Archivmaterial die Erzählung tragen. Dass neben Pelé auch Weggefährten wie Zagallo zu Wort kommen, deutet auf eine Perspektive an, die über die reine Innensicht hinausgeht und den sportlichen Werdegang in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen stellt. Die Erwähnung von Gilberto Gil und Benedita da Silva in der Besetzung legt nahe, dass der Film die brasilianische Geschichte jener zwölf Jahre nicht nur als Kulisse, sondern als eigenständigen Erzählstrang behandelt, der mit der sportlichen Biografie verwoben wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden oberen Mittelfeld für Sportdokumentationen dieser Art. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb des Genres der Sportdokumentation nimmt der Film eine Stellung ein, die weniger auf spektakuläre Inszenierung setzt als auf die Kombination von persönlichem Zeugnis und historischem Material – ein Ansatz, der ihn von rein chronologisch erzählten Sportbiografien unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pelé als Self
- Zagallo als Self
- Gilberto Gil als Self
- Benedita da Silva als Self
- Fernando Henrique Cardoso als Self
- Amarildo als Self
- Rivelino als Self
- Robert F. Kennedy als Self (archive Photos)
- Muhammad Ali als Self (archive Footage)
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Verfügbarkeit
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