No Other Land (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachel Szor |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.608.606 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (346 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Basel Adra ist ein junger palästinensischer Aktivist aus Masafer Yatta im Westjordanland. Seit seiner Kindheit wehrt er sich gegen die massenhafte Vertreibung seiner Gemeinschaft durch die israelischen Behörden. Er hält fest, wie Dörfer in seiner Region zerstört werden, wie israelische Soldaten nach und nach Häuser abreißen und die Bewohner vertreiben.
Irgendwann begegnet er Yuval, einem israelischen Journalisten. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, die unter diesen Umständen kaum zu erwarten war. Yuval unterstützt Basel bei seiner Arbeit, doch die Verbindung gerät unter Druck. Der Grund ist eine grundlegende Ungleichheit: Basel lebt unter militärischer Besatzung, Yuval dagegen kann sich frei und ohne Einschränkungen bewegen.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm erschien 2024. Regie führte Basel Adra, der zugleich selbst im Zentrum der Erzählung steht. Neben ihm sind Yuval, Farisa Abu Aram und Nasser Adra zu sehen. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt dem ernsten Thema Rechnung, denn der Film zeigt Zerstörung und Vertreibung unmittelbar.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm erzählt der Film nicht mit erfundenen Figuren, sondern aus der Perspektive eines Menschen, der selbst betroffen ist. Dass der Regisseur zugleich die zentrale Person ist, bestimmt den Blickwinkel: Erzählt wird aus der Innensicht dessen, der die Zerstörung festhält. Das Dokumentieren ist hier selbst ein Teil der Geschichte.
Die Anlage ruht auf zwei Ebenen. Da ist zum einen die Zerstörung der Dörfer, die Basel über lange Zeit festhält. Zum anderen steht die Beziehung zu Yuval im Mittelpunkt, an der sich die ungleichen Lebensbedingungen besonders deutlich zeigen. Die Freundschaft wird so zum Spiegel eines Konflikts, der beide auf unterschiedliche Weise betrifft, und der Film bleibt dabei nah an den Menschen, deren Alltag er zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittswertung von 8,0 von 10 erreicht der Film ein hohes Ergebnis. Die Basis ist mit einigen hundert Stimmen noch schmal, lässt aber eine deutliche Tendenz erkennen. Zwei Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand gering, der Film ist also ein junges Werk. Innerhalb des Dokumentarfilms gehört er zu den Arbeiten, die politische Verhältnisse aus unmittelbarer persönlicher Betroffenheit schildern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Basel Adra als Self
- Yuval Abraham als Self
- Farisa Abu Aram als Self
- Nasser Adra als Self
- Harun Abu Aram als Self
- Kifah Adara als Self
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Verfügbarkeit
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