My Scientology Movie (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Dower |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-05 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (308 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louis Theroux interessiert sich seit Langem für Religion und hat viel Erfahrung im Umgang mit exzentrischem, unangenehmem und unerwartetem menschlichem Verhalten. Als seine Anfrage, den Hauptsitz von Scientology zu betreten, abgelehnt wird, gibt er sich damit nicht zufrieden. Hinter seinem unscheinbaren Auftreten steckt eine hartnäckige Neugier.
Angeregt von den Filmtechniken, die die Organisation selbst einsetzt, und unterstützt von ehemaligen Mitgliedern, wählt er einen ungewöhnlichen Weg. Mit Schauspielern lässt er Vorfälle nachstellen, die Aussteiger nach eigener Darstellung während ihrer Mitgliedschaft erlebt haben. So versucht er zu verstehen, wie die Organisation funktioniert. Dabei wird nach und nach deutlich, dass auch die Gegenseite einen Film dreht, und zwar über Louis Theroux.
Entstehungsgeschichte
John Dower hat den Dokumentarfilm 2016 umgesetzt. Vor der Kamera stehen Louis Theroux, Tom De Vocht, Marty Rathbun und Jefferson Hawkins. Da es sich um eine Dokumentation handelt, treten die Beteiligten unter eigenem Namen auf, und Theroux führt als Fragender durch das Geschehen.
Hinter den Kulissen
Bemerkenswert ist die Form. Wo der Zugang verwehrt bleibt, weicht der Film auf nachgestellte Szenen aus und macht die Rekonstruktion selbst zum Thema. Damit verschwimmt die Grenze zwischen Beobachtung und Inszenierung bewusst: Erinnerungen werden gespielt, besprochen und hinterfragt. Die Wendung, dass die Organisation ihrerseits die Kamera auf den Filmemacher richtet, spiegelt dieses Prinzip. Beobachter und Beobachtete tauschen die Rollen, und das Filmen wird zur Waffe beider Seiten. Da vieles auf Schilderungen früherer Mitglieder beruht, bleibt die Frage nach der Überprüfbarkeit dieser Erinnerungen stets präsent.
Einordnung & Wirkung
Durchschnittlich 6,6 von 10 Punkten vergibt das Publikum, gestützt auf einige hundert Stimmen. Für einen Dokumentarfilm ist das eine recht wohlwollende Aufnahme. Seit dem Erscheinen sind 10 Jahre vergangen. Innerhalb des Dokumentarfilms nimmt der Titel eine eigene Stellung ein, weil er nicht nur über eine Organisation berichtet, sondern die Mittel des Filmens selbst in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung rückt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Louis Theroux als Self
- Tom De Vocht als Self
- Marty Rathbun als Self
- Jefferson Hawkins als Self
- Andrew Perez als David Miscavige
- Marc Headley als Self
- Paz de la Huerta als Self
- Rob Alter als Tom Cruise
- David Miscavige als Self (archive footage)
- Tom Cruise als Self (Archive Footage)
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Verfügbarkeit
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