Listen to Me Marlon (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stevan Riley |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-07-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (171 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Stimme aus dem Off führt durch dieses Leben, und es ist die Stimme des Mannes selbst, um den es geht. "Listen to Me Marlon" lässt Marlon Brando aus eigenen, über Jahre aufgenommenen Tonbändern zu Wort kommen und erzählt so von seiner Laufbahn als Schauspieler ebenso wie von den Seiten seines Lebens, die sich abseits von Bühne und Leinwand abspielten. Es gibt keine Experten, keine nachträglich eingeholten Einschätzungen von außen, keine klassischen Interviewpartner. Der Film verlässt sich allein auf das, was Brando selbst aufgezeichnet hat, und macht daraus eine Innenperspektive auf eine komplexe Persönlichkeit.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Stevan Riley, der Dokumentarfilm erschien 2015. Neben Marlon Brando tauchen im Material auch Stella Adler, Bette Davis und Montgomery Clift auf.
Hinter den Kulissen
Dass der Film bewusst auf Talking Heads und nachträgliche Kommentare verzichtet, ist die zentrale formale Entscheidung: Statt eine Karriere von außen einzuordnen, montiert er ausschließlich Originalaufnahmen zu einem Selbstporträt. Diese Anlage macht aus dem Genre Dokumentarfilm etwas Spezifischeres – eine akustische Autobiografie, die auf Distanznahme durch Dritte verzichtet und den Zuschauer stattdessen unmittelbar mit der Selbstreflexion der Hauptfigur konfrontiert. Die genannten Namen aus Schauspielwelt und Lehre – Stella Adler als seine Lehrerin, Bette Davis und Montgomery Clift als Kolleginnen und Kollegen aus demselben professionellen Umfeld – deuten an, dass die Erzählung Brandos Werdegang auch im Kontext seiner schauspielerischen Prägung verortet, ohne dass der Film dabei die Form eines klassischen Werkporträts mit Fremdperspektiven annimmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer Stimmenzahl, die sich noch im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt, zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig noch begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was den Film im Feld biografischer Dokumentarfilme über Filmschaffende inzwischen zu einem etablierten, aber nicht mehr ganz neuen Beitrag macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres bleibt seine Besonderheit die konsequente Beschränkung auf die Originalstimme der porträtierten Person als einzige Erzählinstanz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marlon Brando als Self (voice) (archive footage)
- Stella Adler als Self (archive footage)
- Bette Davis als Self (archive footage)
- Montgomery Clift als Self (archive footage)
- Anna Kashfi als Self (archive footage)
- Dick Cavett als Self (archive footage)
- Francis Ford Coppola als Self (archive footage)
- Konstantin Stanislavski als Self (archive footage)
- Burt Reynolds als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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