Lil Peep – Everybody’s Everything (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastian Jones |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-12 |
| TMDB-Bewertung | 8,4 (311 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Geboren wurde er in Pennsylvania als Gustav Elijah Ahr, bekannt wurde er als Lil Peep. Der US-Rapper verband Punk, Emo und Trap zu einer eigenen Mischung und brachte diesen Klang aus dem Untergrund bis in die etablierte Musikindustrie. Im Jahr 2017 starb er im Alter von nur 21 Jahren an einer Überdosis aus Tabletten und Drogen.
Der Film zeichnet die Stationen dieses Weges nach. Er beginnt auf den Straßen seiner Jugend in Long Beach, führt über sein Leben in Los Angeles und Studioaufenthalte in London bis zu ausverkauften Tourneen durch die USA, Europa und Russland. Viele Menschen erreichte der Musiker mit seinen Texten, seinem Sound und seiner Persönlichkeit.
Im Zentrum steht dabei ein innerer Zwiespalt. Während des raschen Aufstiegs rang er immer wieder mit der Frage, was es bedeutet, Gustav Ahr zu sein und zugleich in der Öffentlichkeit die Figur Lil Peep zu verkörpern.
Entstehungsgeschichte
Regie bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2019 führte Ramez Silyan. Neben Lil Peep selbst kommen Lil Tracy, GHOSTEMANE und Killstation zu Wort beziehungsweise ins Bild. Zwischen dem Tod des Musikers und dem Erscheinen des Films liegen damit nur zwei Jahre, der Blick auf sein Leben entstand also noch mit geringem zeitlichem Abstand.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verbindet das Werk Biografie und Künstlerporträt. Die Überdosis, an der Lil Peep starb, ist dabei nicht nur Endpunkt, sondern prägt als bekanntes Ende die Perspektive auf alles, was davor liegt. Nostalgie und Ehrlichkeit bestimmen den Ton, eine Annäherung also, die zurückblickt und zugleich nichts glätten will.
Die Unterscheidung zwischen dem Privatmenschen Gustav Ahr und der Bühnenfigur Lil Peep gibt dem Porträt eine klare Achse. Sie verschiebt den Schwerpunkt von der reinen Chronik eines Erfolgs hin zu der Frage, welchen Preis ein öffentliches Leben für einen jungen Menschen haben kann.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 8,4 von 10 ist ausgesprochen hoch. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, also auf einer überschaubaren Basis. Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Unter den Musikdokumentationen gehört der Film zu jenen, die einen früh verstorbenen Künstler nicht nur feiern, sondern seine Zerrissenheit ernst nehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lil Peep als Self
- Lil Tracy als Self
- GHOSTEMANE als Self
- Killstation als Self
- Bexey als Self
- Juicy J als Self
- Post Malone als Self
- Liza Womack als Self
- John Womack Jr. als Self
- Fish Narc als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.