Life After People (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David De Vries |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, TV-Film |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-01-21 |
| TMDB-Bewertung | 7 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Ausgangspunkt ist ein gedankliches Experiment: Die Menschheit ist plötzlich verschwunden, die Erde bleibt zurück mit allem, was Zivilisation hinterlassen hat. Der Film stellt sich die Frage, was mit Städten, Bauwerken und Landschaften geschieht, wenn niemand mehr da ist, der sie pflegt, und ob und wie sich die Natur den Planeten zurückholt. Statt einer Handlung im klassischen Sinn entfaltet sich ein Szenario, das Schritt für Schritt durchgespielt wird, mit Blick darauf, was von der menschlichen Geschichte übrig bleiben könnte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David De Vries, der Film stammt aus dem Jahr 2008 und ist als Dokumentarfilm und TV-Film angelegt. Zu den Mitwirkenden zählen Struan Rodger, John Anderson, David Brin und Bill Bruninga.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und TV-Produktion deutet auf eine erklärende, sachlich aufbereitete Herangehensweise hin, die auf Vermittlung von Wissen setzt statt auf eine erzählte Geschichte mit Figuren. Dass unter den Mitwirkenden mit David Brin ein Name auftaucht, der eher im Bereich von Wissenschaft und Zukunftsdenken verortet wird, passt zur spekulativen Anlage des Themas: Es geht nicht um ein Ereignis, sondern um eine Gedankenkette, die von Fachleuten und Sprechern getragen wird. Die Machart legt nahe, dass der Film weniger auf Spannung als auf Nachvollziehbarkeit der beschriebenen Abläufe setzt, Schritt für Schritt und Zeitraum für Zeitraum.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von etwas über hundert Stimmen zeichnet sich ein positives, aber kein überwältigend häufig geäußertes Urteil ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der das Format des spekulativen Wissenschaftsdokumentarfilms bereits ein festes Genre innerhalb des Fernsehens war. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Titel durch sein zugespitztes Grundszenario – das vollständige Verschwinden des Menschen – als eine besonders konsequente Variante des Gedankenspiels, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben etwas über seine Wirkung über den reinen Bewertungsdurchschnitt hinaus ableiten lässt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Struan Rodger als Narrator (voice)
- John Anderson als Self
- David Brin als Self
- Bill Bruninga als Self
- Ron Chesser als Self
- Dr. Howard Oliver als Self
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Verfügbarkeit
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