Jenseits der Unendlichkeit: Buzz und die Entstehung von Lightyear (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tony Kaplan |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 35 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7 (243 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht die Frage, wie aus einer Spielzeugfigur ein Mensch aus Fleisch und Blut werden kann. Der Film begleitet die Überlegungen hinter dieser Verwandlung: Buzz Lightyear soll nicht länger als Actionfigur verstanden werden, sondern als Weltraumheld mit eigener Geschichte. Gezeigt wird, wie ein Team versucht, diesem "menschlichen Buzz" ein Gesicht, eine Haltung und eine Glaubwürdigkeit zu geben, und welche Schwierigkeiten sich dabei auftun. Der Weg von der Idee bis zur fertigen Figur steht im Vordergrund, nicht ein einzelnes dramatisches Ereignis mit offenem oder verborgenem Ausgang.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2022 und wurde von Tony Kaplan inszeniert. Zu Wort kommen Angus MacLane, Pete Docter, Jeff Pidgeon und Jason Headley. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen, der Film ist damit ohne Einschränkung zugänglich.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet der Titel auf eine fiktionale Handlung und setzt stattdessen auf Gespräche und Einblicke der Beteiligten selbst. Die Anlage der Geschichte – von der "Evolution" einer Figur bis zu den Herausforderungen der Crew – deutet darauf hin, dass es weniger um eine chronologische Nacherzählung als um einzelne Gedankenschritte und Designfragen geht. Dass mehrere Köpfe aus dem kreativen Umfeld gemeinsam auftreten, lässt vermuten, dass unterschiedliche Perspektiven auf denselben Prozess nebeneinandergestellt werden, statt eine einzelne Erzählstimme vorzugeben. Der Fokus auf "kulturelle Bedeutung" innerhalb der Inhaltsangabe zeigt, dass der Film die Figur auch jenseits ihrer rein handwerklichen Entstehung betrachten will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Titel in einem soliden, aber noch überschaubaren Rahmen – die Bewertungsbasis lässt kaum allgemeingültige Schlüsse zu. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind mittlerweile drei Jahre vergangen, was den Film noch als vergleichsweise aktuellen Blick auf einen Entstehungsprozess erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres ordnet er sich in die Reihe jener Werke ein, die sich mit der handwerklichen und konzeptionellen Seite der Animationsproduktion beschäftigen, ohne dabei auf einen fiktionalen Spannungsbogen zurückzugreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Angus MacLane als Self
- Pete Docter als Self
- Jeff Pidgeon als Self
- Jason Headley als Self
- Galyn Susman als Self
- Anthony J. Greenberg als Self
- Gregory Peltz als Self
- Paulie Alam als Self
- Thomas H. Marshburn als Self
- Margaret Spencer als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.