Helvetica (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Hustwit |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Helvetica nimmt eine Schriftart zum Ausgangspunkt für einen Blick auf die visuelle Umgebung, in der sich der Alltag abspielt. Der Film wandert durch Großstädte und richtet den Blick auf Beschriftungen, Schilder und Aufschriften, die dort allgegenwärtig sind. Zwischen diesen Bildern stehen Gespräche mit Designern, die über ihre Arbeit, ihre Entscheidungen und ihr Verhältnis zu Schrift als gestalterischem Werkzeug sprechen. So entsteht kein klassischer Plot, sondern eine fließende Erkundung, die immer wieder zu der Frage zurückkehrt, wie sehr Schriftgestaltung das Erscheinungsbild von Städten und Alltagsdingen prägt, meist ohne dass es bewusst wahrgenommen wird.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2007 unter der Regie von Gary Hustwit und versammelt unter anderem Michael Bierut, Neville Brody, David Carson und Manfred Schulz vor der Kamera. Der Zeitpunkt fällt mit dem 50. Geburtstag der porträtierten Schriftart zusammen, was dem Film einen konkreten Anlass gibt, ohne dass daraus eine Jubiläumsfeier im engeren Sinn wird.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich als Dokumentarfilm einsortiert ist, passt zu seiner Anlage: Er verzichtet auf eine erzählte Geschichte und setzt stattdessen auf Beobachtung und Gespräch. Die Auswahl der befragten Designer, die aus unterschiedlichen Strömungen der Gestaltung stammen, deutet darauf hin, dass der Film keine einheitliche Meinung zur Schriftart transportieren will, sondern unterschiedliche, teils gegensätzliche Perspektiven nebeneinanderstellt. Die Kombination aus Stadtbildern und Interviews macht aus einem an sich sehr speziellen Thema einen Film über Wahrnehmung im öffentlichen Raum.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich Helvetica im soliden Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Das passt zu einem Thema, das sich an ein Publikum mit Interesse an Gestaltung und visueller Kultur richtet und keinen Anspruch auf Massenwirkung erhebt. Seit der Entstehung 2007 sind mittlerweile Jahrzehnte vergangen, in denen sich digitale Gestaltung stark verändert hat, was den Film zunehmend auch als Momentaufnahme einer bestimmten Zeit im Umgang mit Typografie lesbar macht.
Bilder




Besetzung & Stab
- Michael Bierut als Himself
- Neville Brody als Himself
- David Carson als Himself
- Manfred Schulz als Himself
- Massimo Vignelli als Himself
- Rick Poynor als Himself
- Wim Crouwel als Himself
- Matthew Carter als Himself
- Alfred Hoffmann als Himself
- Mike Parker als Himself
Weitere Filme von Gary Hustwit
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.