Food, Inc. - Was essen wir wirklich? (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Kenner |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.606.199 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (683 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Journalist geht der Frage nach, wie das entsteht, was täglich auf den Tellern landet. Seine Recherche führt von weiten Maisfeldern über Schlachthöfe in bedenklichem Zustand bis in die farbigen Regale der Supermärkte. Hinter den ländlich gestalteten Etiketten, die Hof und Handarbeit versprechen, findet er nur mit Mühe ein Bild, das mit dieser Idylle wenig zu tun hat.
Der Film legt offen, was die Lebensmittelwirtschaft ungern zeigt: Haltungs- und Schlachtbedingungen in desaströsem Zustand, enge Verflechtungen zwischen Konzernen und Aufsichtsbehörden, fehlende Rücksicht auf die Umwelt und wiederkehrende Gesundheitsskandale. Zu Wort kommen verzweifelte Erzeuger, unabhängige Fachleute, Unternehmer mit anderen Maßstäben und Vertreter des Verbraucherschutzes. Zusammen ergeben ihre Schilderungen das Porträt einer Branche, die Produktqualität und die Gesundheit ihrer Kunden dem Ertrag unterordnet.
Entstehungsgeschichte
Robert Kenner führte Regie bei dem Dokumentarfilm, der 2008 unter dem Titel „Food, Inc.“ erschien; im deutschen Sprachraum trägt er den Zusatz „Was essen wir wirklich?“. Vor der Kamera treten Michael Pollan, Eric Schlosser, Richard Lobb und Vince Edwards auf. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Dokumentarfilm, und das prägt die Form. Statt einer erfundenen Handlung trägt eine Untersuchung den Film: Eine Frage wird gestellt, Stationen werden abgeschritten, Aussagen werden gegeneinandergesetzt. Auffällig ist die Anlage der Gesprächspartner. Sie stammen aus verschiedenen Lagern – Publizisten, Branchenvertreter, Fachleute –, sodass sich das Bild nicht aus einer Stimme, sondern aus dem Abgleich mehrerer ergibt. Der Weg vom Feld über den Schlachthof bis ins Regal gibt der Darstellung zudem eine Ordnung, die dem Warenfluss folgt. Die freie Altersfreigabe passt zu einem Film, dessen Wirkung aus Argumenten und Belegen kommt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 erreicht der Film einen der höheren Werte, die eine solche Untersuchung erzielen kann; die Bewertungsbasis bleibt dabei im dreistelligen Bereich. 18 Jahre nach dem Erscheinen ist der Gegenstand nicht kleiner geworden, und im Feld der Dokumentarfilme steht der Titel für jene Arbeiten, die ein alltägliches Produkt bis zu seinem Ursprung zurückverfolgen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Pollan als Himself
- Eric Schlosser als Himself
- Richard Lobb als Himself - National Chicken Council
- Vince Edwards als Himself - Tyson Grower
- Carole Morison als Herself - Perdue Grower
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Verfügbarkeit
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