Feministinnen - Was haben sie sich gedacht? (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Johanna Demetrakas |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-19 |
| Budget | 700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ausgangspunkt ist ein Fotobuch aus dem Jahr 1977, das einen Moment des Aufbruchs festhielt: Frauen, die sich von den kulturellen Beschränkungen ihrer Kindheit lösten und sich ihrer vollen Menschlichkeit zuwandten. Der Dokumentarfilm kehrt zu diesen Aufnahmen und den darauf abgebildeten Frauen zurück, blickt aber nicht nur zurück, sondern richtet den Blick auch auf die Gegenwart - und stellt fest, dass die Notwendigkeit eines Wandels weiterhin deutlich sichtbar ist.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Johanna Demetrakas bei diesem 2018 entstandenen Dokumentarfilm. Vor der Kamera bzw. im Zentrum der Erzählung stehen unter anderem Laurie Anderson, Phyllis Chesler, Judy Chicago und Funmilola Fagbamila. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage des Films - ein historisches Fotobuch als Ausgangspunkt, ergänzt um einen Blick auf die Gegenwart - macht deutlich, dass es hier nicht um eine reine Rückschau geht, sondern um eine Gegenüberstellung zweier Zeitpunkte. Die Auswahl der Besetzung, die Künstlerinnen, Autorinnen und Aktivistinnen unterschiedlicher Generationen und Ausrichtungen versammelt, deutet auf einen Film, der verschiedene Stimmen und Perspektiven nebeneinanderstellt, statt eine einzelne Erzählstimme in den Vordergrund zu rücken. Als reiner Dokumentarfilm setzt das Werk auf Interviews und Bildmaterial statt auf eine fiktionalisierte Nacherzählung, was der Auseinandersetzung mit dem historischen Fotobuch eine unmittelbare, quellennahe Form gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer bislang eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Mit inzwischen mehr als sieben Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr 2018 liegt der thematische Bezugspunkt des Films - das Jahr 1977 - inzwischen rund vier Jahrzehnte zurück, während der Film selbst die Verbindung zwischen beiden Zeitpunkten zum eigentlichen Gegenstand macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres ordnet sich der Titel damit in eine Reihe von Werken ein, die sich mit gesellschaftlichen Bewegungen über die Zeit hinweg auseinandersetzen, statt einen einzelnen historischen Moment isoliert zu betrachten.
Bilder


Besetzung & Stab
- Laurie Anderson als Self
- Phyllis Chesler als Self
- Judy Chicago als Self
- Funmilola Fagbamila als Self
- Jane Fonda als Self
- Sally Kirkland als Self
- Wendy J.N. Lee als Self
- Meredith Monk als Self
- Michelle Phillips als Self
- Margaret Prescod als Self
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Verfügbarkeit
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