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Fat, Sick & Nearly Dead

Fat, Sick & Nearly Dead (2010)

⭐ 6,7 · 2010 · Dokumentarfilm
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Kurzüberblick

RegieJoe Cross
GenreDokumentarfilm
Laufzeit97 Minuten
Erscheinungsdatum2010-04-16
TMDB-Bewertung6,7 (129 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Joe Cross wiegt 140 Kilogramm, ist von Steroiden abhängig und leidet an einer Autoimmunerkrankung, die seinen Körper zunehmend zermürbt. Ärzte finden keine Lösung mehr, die Medizin scheint am Ende ihrer Möglichkeiten. Also setzt Joe auf einen radikalen Selbstversuch: 60 Tage lang will er ausschließlich frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte trinken, auf feste Nahrung verzichten und dabei quer durch Amerika reisen, rund 1500 Kilometer. Sein Ziel ist es, von seinen Medikamenten loszukommen und einen Weg zurück zu einem gesunden Körper zu finden. Der Film begleitet ihn auf dieser Reise, bei der er sich selbst und sein Verhältnis zu Essen, Krankheit und Kontrolle über den eigenen Körper neu aushandelt.

Entstehungsgeschichte

Der Dokumentarfilm entstand 2010 unter der Regie von Joe Cross, der zugleich als Hauptfigur vor der Kamera steht. Neben ihm treten Phil Riverstone, Amy Badberg und Merv Cross auf. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.

Hinter den Kulissen

Dass Cross hier zugleich Regisseur und Protagonist ist, macht den Film zu einem Selbstzeugnis statt zu einer distanzierten Beobachtung von außen. Die Kombination aus persönlicher Krankengeschichte und Reisebewegung durch die USA verleiht der Erzählung eine doppelte Struktur: die äußere Fahrt durch das Land steht neben der inneren Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Als reiner Dokumentarfilm verzichtet die Geschichte auf eine erfundene Handlung und setzt stattdessen auf die Beobachtung eines konkreten, zeitlich begrenzten Vorhabens – der 60-tägigen Saftkur. Diese klare zeitliche Klammer gibt dem Film eine nachvollziehbare Dramaturgie, ohne dass ausgedachte Spannungsmomente nötig wären.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Werke zu Gesundheit und Ernährung. Seit der Veröffentlichung 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Beispiel jener Dokumentarfilme macht, die persönliche Krankheitserfahrung mit einer offen inszenierten Reise verknüpfen. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres bleibt er ein schmal, aber konkret angelegtes Werk, das sich stärker auf ein individuelles Experiment als auf eine breite gesellschaftliche Analyse konzentriert.

Bilder

Fat, Sick & Nearly DeadFat, Sick & Nearly Dead

Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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