Fantastische Pilze (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Louie Schwartzberg |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-08-30 |
| Einspielergebnis | 1.096.179 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unter der Erdoberfläche liegt ein Geflecht, das Bäume, Pflanzen und letztlich ganze Ökosysteme miteinander verbindet: das Myzel der Pilze. „Fantastische Pilze“ folgt diesem verborgenen Netzwerk und zeigt, wie es seit Jahrmillionen existiert, wie es Nährstoffe und Signale zwischen Organismen austauscht und welche Rolle es für das Leben auf dem Planeten spielt. Wissenschaftler und Mykologen führen durch diese Welt und erläutern, welche medizinischen, therapeutischen und ökologischen Möglichkeiten sich aus dem Pilzreich ergeben könnten.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2019 und wurde von Louie Schwartzberg inszeniert. Zu den auftretenden Personen zählen Brie Larson, Paul Stamets, Michael Pollan und Roland Griffiths. Stamets fungiert dabei als zentrale wissenschaftliche Stimme des Films, während Pollan und Griffiths ergänzende Perspektiven einbringen.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet „Fantastische Pilze“ auf eine klassische Spielhandlung und setzt stattdessen auf die Vermittlung von Wissen durch Fachleute und Bildmaterial. Die Kombination aus Naturaufnahmen mit neuester Kameratechnik und wissenschaftlicher Einordnung deutet auf ein Werk, das populärwissenschaftliche Vermittlung mit einer gewissen visuellen Ambition verbindet. Dass mit Paul Stamets ein Mykologe im Zentrum steht, während Michael Pollan und Roland Griffiths eher aus angrenzenden Feldern wie Journalismus und Forschung stammen, zeigt eine bewusst breite Herangehensweise an das Thema Pilze – von der reinen Biologie bis zu deren größerer gesellschaftlicher Bedeutung. Die Erzählung folgt keiner dramaturgischen Spannungskurve, sondern einem thematischen Aufbau, der das unterirdische Netzwerk aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breit abgesicherten Bereich. Seit der Veröffentlichung 2019 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich am Kern des Films – der Vermittlung des Pilznetzwerks als biologisches und ökologisches Phänomen – etwas ändert. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich das Werk in jene Reihe ein, die Naturphänomene mit wissenschaftlicher Expertise verbinden und dabei ein Thema in den Mittelpunkt rücken, das im Alltag meist unbeachtet bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brie Larson als Narrator (voice)
- Paul Stamets als Self
- Michael Pollan als Self
- Roland Griffiths als Self
- Andrew Weil als Self
- Mary P. Cosmiano als Self
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Verfügbarkeit
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