Dogtown and Z-Boys (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stacy Peralta |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-05-10 |
| TMDB-Bewertung | 7 (173 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht eine Gruppe junger Skater aus Venice, einem Viertel mit dem Beinamen Dogtown, dessen Strand von einer rauen "locals only"-Surfkultur geprägt war. Aus dieser Umgebung heraus formiert sich das Zephyr-Team, das dem Skateboarding eine neue Haltung gibt. Erzählt wird von Aufstieg und Umbruch einer Szene, die aus dem Nichts entsteht und sich einen eigenen Umgang mit Straße, Beton und leeren Schwimmbecken erarbeitet. Der Film begleitet diese Entwicklung anhand von altem Filmmaterial und Gesprächen mit den Beteiligten, ohne den weiteren Weg der Gruppe vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Stacy Peralta führte 2002 Regie bei diesem Dokumentarfilm und tritt darin zugleich als einer der porträtierten Skater auf. Neben ihm stehen Jay Adams, Tony Alva und Steve Caballero vor der Kamera, allesamt Mitglieder oder Vertreter jener Skateboardkultur, um die es geht. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Dass Peralta hier Regisseur und Protagonist zugleich ist, prägt die Anlage des Films: Es handelt sich um eine Erzählung von innen, getragen von Zeitzeugen, die ihre eigene Geschichte rekonstruieren. Die Kombination aus historischem Skate-Material und aktuellen Interviews verweist auf ein dokumentarisches Verfahren, das Erinnerung und Bildmaterial nebeneinanderstellt, statt eine distanzierte Außensicht zu liefern. Die Beschreibung als "thrilling story" einer Gruppe, die von etablierten Strukturen ausgeschlossen war, deutet darauf hin, dass der Film weniger auf sportliche Fakten als auf die Haltung und das Lebensgefühl dieser Szene zielt. Der Rocksoundtrack unterstreicht diesen energetischen, subkulturellen Ton.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breiten Bewertungsfeld. Seit seiner Entstehung 2002 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film selbst inzwischen zu einem Zeitdokument über eine bereits historische Phase des Skateboardings macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres ordnet er sich als Beispiel für die filmische Aufarbeitung einer Sport- und Jugendkultur ein, getragen von den Stimmen ihrer eigenen Protagonisten.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jay Adams als Self
- Tony Alva als Self
- Stacy Peralta als Self
- Steve Caballero als Self
- Tony Hawk als Self
- Jeff Ament als Self
- Henry Rollins als Self
- Jeff Ho als Self
- Jake Phelps als Self
- Glen E. Friedman als Self
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Verfügbarkeit
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