Disclosure - Hollywoods Bild von Transgender (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Feder |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-06-19 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film blickt zurück auf ein Jahrhundert Film- und Fernsehgeschichte und fragt, wie Hollywood Transgender-Personen dargestellt hat. Statt einer einzelnen Handlung reiht die Dokumentation Beispiele und Beobachtungen aneinander, die zeigen, welche Bilder über Trans-Menschen im amerikanischen Unterhaltungsfilm entstanden sind. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Leinwand selbst, sondern die Frage, wie sich diese Bilder auf den Alltag von Trans-Personen und auf die amerikanische Kultur insgesamt ausgewirkt haben. Der Film verbindet damit Filmgeschichte mit gesellschaftlicher Wirkungsanalyse.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Sam Feder, der Dokumentarfilm erschien 2020. Vor der Kamera sprechen unter anderem Laverne Cox, Bianca Leigh, Jen Richards und Alexandra Billings über die Darstellung von Trans-Personen im Film. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrezuordnung als Dokumentarfilm macht deutlich, dass es hier nicht um fiktive Figuren geht, sondern um eine analytische Aufarbeitung realer Darstellungsmuster. Die Auswahl der Sprechenden – ausschließlich Trans-Personen, teils selbst aus dem Filmgeschäft – legt nahe, dass der Film bewusst jenen eine Stimme gibt, über die sonst meist andere entschieden haben, wie sie gezeigt werden. Der Zeitraum von hundert Jahren, den die Dokumentation abdeckt, deutet auf eine chronologisch angelegte Erzählweise hin, die einzelne Filmbeispiele in einen größeren historischen Zusammenhang stellt, statt sich auf einen einzelnen Ausschnitt zu beschränken. Damit positioniert sich der Film weniger als Sammlung von Anekdoten, sondern als Versuch einer durchgehenden kulturhistorischen Einordnung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch noch nicht sehr breites Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen, was den Film noch als vergleichsweise aktuellen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Repräsentation im Kino erscheinen lässt. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres reiht er sich in jene Werke ein, die sich weniger mit einem einzelnen Ereignis als mit einem langfristigen kulturellen Muster befassen, und setzt dabei auf die Perspektiven der Betroffenen selbst.
Bilder

Besetzung & Stab
- Laverne Cox als Self - Actress
- Bianca Leigh als Self - Actress / Writer
- Jen Richards als Self - Actress / Writer
- Alexandra Billings als Self - Actress / Educator
- Susan Stryker als Self - Historian
- Yance Ford als Self - Filmmaker
- Lilly Wachowski als Self - Filmmaker
- Brian Michael Smith als Self - Actor
- Tiq Milan als Self - Media Maker / Writer
- Nick Adams als Self - GLAAD Director of Trans Media & Representation
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Verfügbarkeit
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