Die Fünf vom Central Park (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sarah Burns |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-24 |
| Einspielergebnis | 273.747 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1989 erschüttert eine brutale Vergewaltigung im Central Park New York City. Fünf schwarze und lateinamerikanische Teenager aus Harlem werden festgenommen und der Tat beschuldigt. In einer Stadt, die von Gewalt und Rassenspannungen gezeichnet ist, überschlagen sich Polizei, Medien und eine aufgebrachte Öffentlichkeit, noch bevor die Beweislage geklärt ist. Die fünf jungen Männer verbringen zwischen sechs und dreizehn Jahren im Gefängnis, ihr Leben wird durch die Anklage grundlegend verändert. Erst das Geständnis eines anderen Mannes, eines mehrfach verurteilten Vergewaltigers, bringt Jahre später eine Wendung in den Fall. Der Film erzählt diese Geschichte nicht als abstrakten Justizfall, sondern über die Stimmen der Betroffenen selbst und zeichnet nach, wie aus Verdacht Gewissheit gemacht wurde, lange bevor tatsächliche Beweise vorlagen.
Entstehungsgeschichte
„Die Fünf vom Central Park“ entstand 2012 unter der Regie von Sarah Burns als Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen die Betroffenen selbst: Antron McCray, Kevin Richardson, Yusef Salaam und Raymond Santana berichten aus eigener Perspektive über die Ereignisse, die ihr Leben prägten. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich als Dokumentarfilm angelegt ist und auf die Aussagen der einst Verurteilten selbst setzt, verschiebt den Fokus weg von einer nachgestellten Kriminalgeschichte hin zu einer Zeugenschaft aus erster Hand. Die Kombination aus persönlicher Erzählung und historischem Rückblick auf eine Stadt im Ausnahmezustand macht deutlich, dass es hier nicht um die Aufklärung eines Verbrechens im klassischen Sinn geht, sondern um die Mechanismen, die zu einem Fehlurteil führten – Polizeiarbeit, mediale Berichterstattung und öffentlicher Druck werden dabei implizit als Kräfte benannt, die zusammenwirkten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Bereich für dokumentarische Aufarbeitungen realer Justizfälle. Seit seinem Erscheinen 2012 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der Grundaussage etwas relativiert hätte. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht er sich in jene Werke ein, die sich mit strukturellem Versagen von Institutionen befassen und dabei den Betroffenen selbst Raum geben, ihre Geschichte zu erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Antron McCray als Self (voice)
- Kevin Richardson als Self
- Yusef Salaam als Self
- Raymond Santana als Self
- Kharey Wise als Self
- Matias Reyes als Self (archive footage)
- Jim Dwyer als Self - New York Times
- Angela Black als Self - Kevin's Sister
- Ed Koch als Self
- Craig Steven Wilder als Self - Historian
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.