Diana: Die geheimen Interviews (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom Jennings |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-06 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1991 lässt Diana, Princess of Wales, in Kensington Palace über einen engen Freund eine Reihe von Gesprächen aufzeichnen, die für den Journalisten Andrew Morton bestimmt sind. Aus diesem Material entsteht später ein Buch über ihr Leben, das zeigen soll, wie der Alltag hinter dem Bild der meistfotografierten Frau der Welt tatsächlich aussah. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen weiß die Öffentlichkeit noch nichts von der Krise, in der sich die Ehe mit Prinz Charles befindet. Der Film montiert diese lange kaum gehörten Tonaufnahmen mit Archivmaterial und lässt so weitgehend Diana selbst zu Wort kommen, ohne begleitende Interviews Dritter.
Entstehungsgeschichte
Die Dokumentation entstand 2017 unter der Regie von Tom Jennings. Neben Diana, Princess of Wales, treten in dem Material auch King Charles III, Queen Camilla und Frances Shand Kydd auf. Es handelt sich um eine Produktion, die auf Tonaufnahmen und Archivbildern aufbaut statt auf nachgestellten Szenen.
Hinter den Kulissen
Dass der Film als reiner Dokumentarfilm angelegt ist und ausschließlich auf historischem Ton- und Bildmaterial beruht, verschiebt die Erzählperspektive: Statt einer distanzierten Rückschau kommt Diana über ihre eigene Stimme direkt zu Wort, ohne dass Kommentatoren oder nachträgliche Interviews eine Deutung vorgeben. Die Auswahl der im Material auftretenden Personen – Charles, Camilla, Dianas Mutter Frances Shand Kydd – macht deutlich, dass es um das engere private und familiäre Umfeld geht, nicht um eine breite öffentliche Chronik. Die Konzentration auf bislang kaum veröffentlichte Aufnahmen legt nahe, dass der Film weniger neue Fakten liefern will als einen bislang ungehörten Ton.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht enorm breit diskutierten Bereich für Dokumentarfilme dieser Art. Seit der Veröffentlichung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film selbst zu einem historischen Dokument über ein bereits historisches Ereignis macht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres ordnet er sich als Beispiel für eine Arbeit ein, die primär auf originalem Ton- und Archivmaterial statt auf nachträglicher Kommentierung beruht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Diana, Princess of Wales als Self (archive footage)
- King Charles III of the United Kingdom als Self (archive footage)
- Queen Camilla of the United Kingdom als Self (archive footage)
- Frances Shand Kydd als Self (archive footage)
- Elizabeth II of the United Kingdom als Self (archive footage)
- Prince Harry, Duke of Sussex als Self (archive footage)
- William, Prince of Wales als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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