Der Maulwurf - Ein Detektiv im Altersheim (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maite Alberdi |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-12-11 |
| Einspielergebnis | 401.983 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (266 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Detektivbüro in Chile schaltet eine Zeitungsannonce und findet in Sergio, 83 Jahre alt und seit wenigen Monaten verwitwet, den passenden Kandidaten für einen ungewöhnlichen Auftrag. Als vermeintlich neuer Bewohner eines Altersheims soll er verdeckt herausfinden, ob die Mutter seines Auftraggebers dort schlecht behandelt oder gar bestohlen wird. Ausgestattet mit Notizblock, Smartphone und einer in einem Stift versteckten Kamera, bezieht Sergio sein Zimmer und beginnt seine Ermittlungen. Je länger er im Heim lebt, desto mehr rückt seine Aufgabe in den Hintergrund: Er lernt die Bewohnerinnen kennen, baut Beziehungen zu ihnen auf und stößt auf Dinge, mit denen weder er noch sein Auftraggeber gerechnet haben.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2020 unter der Regie von Maite Alberdi. Vor der Kamera stehen der Privatdetektiv Rómulo Aitken sowie Sergio Chamy, der die verdeckte Ermittlung übernimmt, dazu Bewohnerinnen des Heims wie Marta Olivares und Berta Ureta.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Detektivgeschichte und Dokumentarfilm ist ungewöhnlich: Statt einer klassischen Kriminalhandlung folgt die Kamera einem realen Auftrag, dessen Ausgang offen bleibt, während sich der eigentliche Fokus im Verlauf verschiebt. Dass ein Mann, der erst kurz zuvor seine Frau verloren hat, zum verdeckten Ermittler in einem Ort wird, an dem Alter, Einsamkeit und Fürsorge den Alltag bestimmen, verleiht der Anlage eine persönliche Note, die über eine reine Ermittlungsgeschichte hinausgeht. Die Auflösung des Falls wird hier bewusst nicht vorweggenommen, denn die eigentliche Spannung liegt weniger im Ergebnis der Recherche als in dem, was Sergio dabei über die Menschen um sich herum erfährt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Bild ab. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen, in denen sich der Film als dokumentarischer Beitrag zu einem Genre etabliert hat, das reale Situationen mit einer klar umrissenen, fast erzählerischen Struktur verbindet und dabei auf inszenierte Zuspitzung verzichtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sergio Chamy als Self
- Rómulo Aitken als Self
- Marta Olivares als Self
- Berta Ureta als Self
- Zoila González als Self
- Petronila Abarca als Self
- Rubira Olivares als Self
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Verfügbarkeit
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