Das Salz der Erde (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juliano Ribeiro Salgado |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-08-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.059.804 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (695 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Jahrzehnte lang hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren einer sich wandelnden Welt und ihrer Geschichte dokumentiert. Seine Fotoreportagen formen und vermitteln einen bestimmten Blick auf diese Welt. Für ihn selbst bedeutete die Berufung eine äußerste seelische Belastung, bei der er oft nah am Rand der Verzweiflung stand. Rettung brachte, wie so oft, ein neues Vorhaben: die umfassende fotografische Dokumentation „Genesis“, in der er sich den unberührten, paradiesisch gebliebenen Orten der Erde widmet, von denen alles Leben ausging. Diese Aufnahmen sind eine Hommage an die Schönheit des Planeten. Sein Sohn Juliano Ribeiro Salgado, der ihn oft auf Reisen begleitete, und der Filmemacher Wim Wenders, ein Bewunderer seiner Kunst, setzen dem Leben und der Arbeit des Fotografen mit diesem Film ein Denkmal.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm erschien 2014, Regie führte Juliano Ribeiro Salgado. Mitwirkende sind Sebastião Salgado, Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado und Hugo Barbier – eine Aufstellung, in der die Porträtierten und die Beteiligten weitgehend zusammenfallen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Themen führen weit über ein Künstlerporträt hinaus: Fotograf, Exodus, Mensch gegen Natur, Sklaverei, fotografischer Beweis und Kriegsfotografie. Diese Reihe beschreibt zwei Bewegungen, die der Film zusammenführt. Die eine geht zu den Orten, an denen Menschen leiden, fliehen und ausgebeutet werden, und dort ist die Fotografie Beweismittel. Die andere führt zu den unberührten Landschaften der „Genesis“-Arbeit, und dort wird sie zur Feier. Dass beides von derselben Person stammt, ist der eigentliche Gegenstand. Hinzu kommt die Erzählperspektive: Ein Sohn blickt auf den Vater, und ein zweiter Blick von außen kommt hinzu. Aus dieser Doppelung entsteht ein Porträt, das zugleich Nähe und Abstand hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 liegt die Bewertung sehr hoch, wenn auch auf einer noch schmalen Grundlage von einigen hundert Stimmen. Für einen Dokumentarfilm ist das eine typische Kombination, weil ihn vor allem ein interessiertes Publikum sucht. 12 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Frage im Zentrum, die er stellt: was das Ansehen und Festhalten von Leid mit demjenigen macht, der es tut.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sebastião Salgado als Self
- Wim Wenders als Self
- Juliano Ribeiro Salgado als Self
- Hugo Barbier als Self
- Lélia Wanick Salgado als Self
- Jacques Barthélémy als Self
- Régis Muller als Self
- João Pessoa Mattos als Self
- Leny Wanick Mattos als Self
- Maria Teresa Salgado Rocha Bastos als Self
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Verfügbarkeit
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