Danke für die Daten! (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cullen Hoback |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-07-12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (202 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wer klickt schon auf "Ich akzeptiere", ohne die Nutzungsbedingungen gelesen zu haben? Genau darauf baut der Film seine Ausgangsfrage auf: Was steht eigentlich in den endlosen Klauseln, denen Nutzer beim Besuch von Webseiten und der Installation von Apps zustimmen? Der Film zeigt, wie weitreichend Unternehmen und Behörden persönliche Daten auf diesem Weg nutzen dürfen, sobald ein Häkchen gesetzt ist, und welche Konsequenzen sich daraus ergeben können. Statt einer einzelnen Geschichte entfaltet der Film ein Geflecht aus Beispielen und Zusammenhängen rund um digitale Zustimmung und ihre Folgen.
Entstehungsgeschichte
Cullen Hoback führte bei diesem 2013 entstandenen Dokumentarfilm Regie. Zu den im Film auftretenden Personen zählen Mark Zuckerberg, der Musiker Moby, Leigh Bryan sowie Raymond Kurzweil. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet die Produktion auf fiktionale Zuspitzung und setzt stattdessen auf reale Fälle und Aussagen, um ein abstraktes Thema greifbar zu machen. Die Besetzung mit einer prominenten Figur aus der Technologiebranche neben einem Musiker und einem Zukunftsforscher deutet an, dass der Film unterschiedliche Blickwinkel zusammenführt: den der Konzerne, der Betroffenen und der Vordenker digitaler Entwicklungen. Die thematische Ausrichtung auf Nutzungsbedingungen und Datenschutz macht deutlich, dass es weniger um Einzelschicksale als um ein systemisches Phänomen geht, das nahezu jeden Internetnutzer betrifft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht breit rezipierten Bereich. Seit seiner Entstehung 2013 sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen sich die Diskussion um Datenschutz und digitale Zustimmungspraktiken erheblich weiterentwickelt hat. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres reiht sich der Titel in jene Werke ein, die technische und juristische Sachverhalte für ein breiteres Publikum aufbereiten, ohne dabei auf fiktionale Mittel zurückzugreifen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Mark Zuckerberg als Self
- Moby als Self
- Leigh Bryan als Self
- Raymond Kurzweil als Self
- Joe Lipari als Self
- Max Schrem als Self
- Christopher Shin als Self
- Julian Assange als Self (archive footage)
- Edward Snowden als Self (archive footage)
- Rupert Murdoch als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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