Cocaine Cowboys 3: How to Make Money Selling Drugs (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Cooke |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film nähert sich dem amerikanen Drogenhandel aus mehreren Perspektiven zugleich: der des Dealers, der des Konsumenten und der der Institutionen, die den sogenannten Krieg gegen die Drogen führen. Im Zentrum stehen Interviews mit Menschen, die selbst im Geschäft waren und mit trockenem Humor erklären, wie man angeblich 1.000 Dollar in der Stunde verdient und sich zu einer festen Größe im Drogenhandel hocharbeitet. Diese praktischen, fast handbuchartigen Schilderungen werden mit Stimmen aus Kultur und Öffentlichkeit kontrastiert, die eine andere Sicht auf das Thema einbringen. Aus dieser Gegenüberstellung entsteht ein Bild, das weniger erzählt als vielmehr befragt: Wie funktioniert dieses System, wer profitiert, wer zahlt den Preis.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Matthew Cooke, der 2012 diesen Dokumentarfilm realisierte und darin auch selbst auftritt. Neben ihm sind Woody Harrelson und Susan Sarandon zu sehen sowie Barry Cooper, deren Beiträge dem Film unterschiedliche Blickwinkel hinzufügen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrezuordnung als Dokumentarfilm mit einer Alterskennzeichnung ab 16 deutet auf einen Umgang mit deren Inhalten hin, der nicht verharmlost. Die Struktur aus Zeugenaussagen von Beteiligten, ergänzt um Stimmen aus Musik und Schauspiel, zeigt eine Anlage, die auf Kontraste setzt statt auf eine einzige erzählende Instanz. Dass sowohl Menschen mit praktischer Erfahrung im Handel als auch bekannte Persönlichkeiten aus Kultur und Öffentlichkeit zu Wort kommen, verweist auf ein Konzept, das die Debatte um Drogenpolitik bewusst aus mehreren Richtungen gleichzeitig aufrollen will, ohne sich auf eine einzelne Position festzulegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein begrenztes, aber positiv gestimmtes Publikum schließen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Film zeitlich deutlich von aktuellen Debatten zur Drogenpolitik trennt, auch wenn seine grundsätzliche Fragestellung nicht an Aktualität verloren haben muss. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er für einen Ansatz, der auf Zeugenberichte und prominente Stimmen setzt, statt auf reine Zahlen und Statistiken.
Bilder




Besetzung & Stab
- Matthew Cooke als Narrator (voice)
- Woody Harrelson als Self
- Susan Sarandon als Self
- Barry Cooper als Self
- Eminem als Self
- 50 Cent als Self
- David Simon als Self
- Arianna Huffington als Self
- 'Freeway' Ricky Ross als Self
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Verfügbarkeit
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