Cocaine Cowboys (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Corben |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 167.078 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miami in den frühen 80er Jahren: Eine Stadt, die sich fast vollständig um den Handel mit Kokain organisiert. Kolumbianische Dealer fluten den Markt, kubanische Konkurrenten wollen sich ihren Anteil sichern, und aus dem Ringen um Marktmacht wird ein blutiger Krieg mit einer Mordrate, die in keiner anderen amerikanischen Stadt erreicht wurde. Erzählt wird diese Zeit nicht nachgespielt, sondern durch die Menschen, die mittendrin steckten: Dealer, Killer, Kuriere, Ermittler, Reporter. Ihre Erinnerungen zeichnen nach, wie aus einer beschaulichen Küstenstadt ein Ort wurde, der zugleich als lukrativstes und gefährlichstes Pflaster Amerikas galt – und wie gewaschenes Drogengeld sichtbar in die Infrastruktur der Stadt floss, die heute als glitzernde Strandmetropole bekannt ist.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2006 unter der Regie von Billy Corben. Zu Wort kommen unter anderem Jon Roberts, Jorge Ayala, Mickey Munday und Toni Mooney, allesamt Zeitzeugen aus dem direkten Umfeld des geschilderten Geschehens. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass hier keine Schauspieler, sondern die tatsächlich Beteiligten selbst berichten, prägt die Anlage des Films entscheidend: Statt einer distanzierten Nacherzählung entsteht eine Perspektive von innen, aus der Sicht derer, die das Geschäft, die Gewalt und die Ermittlungen selbst erlebt haben. Die Genrezuordnung als reiner Dokumentarfilm signalisiert, dass der Fokus auf Aussage und Rekonstruktion liegt, nicht auf dramatisierter Inszenierung. Die Kombination aus Dealer-, Kurier- und Ermittlerperspektiven deutet zudem an, dass der Film verschiedene Seiten desselben Systems zeigen will – Angebot, Verfolgung und die gesellschaftlichen Folgen liegen dabei nah beieinander.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich ein Titel, der bei einem kleineren, aber deutlich positiv eingestellten Publikum ankommt. Seit der Veröffentlichung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt aber als Zeitzeugendokument über eine bestimmte Phase Miamis von Interesse. Innerhalb dokumentarischer Werke zu organisierter Kriminalität und Drogenhandel positioniert er sich durch die unmittelbare Beteiligung seiner Interviewpartner an den geschilderten Ereignissen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jon Roberts als Himself
- Jorge Ayala als Himself
- Mickey Munday als Himself
- Toni Mooney als Herself
- Nelson Andreu als Himself
- Al Sunshine als Himself
- Edna Buchanan als Self
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Verfügbarkeit
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