Bigger Stronger Faster* (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Bell |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-30 |
| Einspielergebnis | 308.575 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (139 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine einfache, fast private Frage: Was macht man, wenn die eigenen Idole allesamt gegen die Regeln verstoßen haben? Folgt man den Regeln oder den Vorbildern? Chris Bell nimmt diese Frage zum Ausgangspunkt und führt sie direkt in seine eigene Familie hinein. Seine Brüder Mike und Mark sind Teil jener Welt, die Kraft, Größe und Schnelligkeit über fast alles stellt, auch über gesetzliche und gesundheitliche Grenzen. Von der eigenen Wohnstube aus weitet sich der Blick auf ein ganzes Land, das dem Prinzip „immer mehr, immer besser“ folgt, ohne genau zu fragen, was das kostet. Der Film verfolgt diese Spur bis in Bereiche, in denen der Umgang mit Steroiden nicht mehr Ausnahme, sondern Alltag ist.
Entstehungsgeschichte
„Bigger Stronger Faster*“ entstand 2008 unter der Regie von Chris Bell, der zugleich als Protagonist auftritt. Neben ihm stehen seine Brüder Mike Bell und Mark Bell im Zentrum, außerdem erscheint Joe Biden im Film. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm.
Hinter den Kulissen
Dass die eigene Familie zur Besetzung gehört, verändert die Erzählperspektive grundlegend: Aus einer Recherche über ein gesellschaftliches Phänomen wird zugleich eine sehr persönliche Auseinandersetzung. Die Genrezuordnung als Dokumentarfilm verspricht keine distanzierte Betrachtung von außen, sondern einen Blick von innen, aus der Mitte jener Kultur des Immer-mehr, die beschrieben wird. Dass mit Joe Biden eine Figur aus der politischen Öffentlichkeit auftaucht, deutet zudem an, dass der Film über das private Umfeld der Bells hinaus auch gesellschaftliche und institutionelle Ebenen mit einbezieht. Diese Konstruktion – privat und öffentlich, persönlich und gesellschaftlich verschränkt – ist die eigentliche Anlage des Films, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über die Produktion selbst treffen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dokumentarischer Arbeiten, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film zeitlich in eine frühere Phase der öffentlichen Debatte um Leistungssteigerung und Körperkult einordnet. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er als Beispiel dafür, wie sich ein gesellschaftliches Thema über eine familiäre Erzählperspektive erschließen lässt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Chris Bell als Self - Host
- Mike Bell als Self
- Mark Bell als Self
- Joe Biden als Self (archive footage)
- Ronald Reagan als Self (archive footage)
- Al Gore als Self (archive footage)
- Dick Cheney als Self (archive footage)
- Laura Bush als Self (archive footage)
- George W. Bush als Self (archive footage)
- George H. W. Bush als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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