Auf dem Weg zur Schule (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pascal Plisson |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 7.424 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für Jackson aus Kenia, Zahira aus Marokko, Samuel aus Indien und Carlito aus Argentinien ist der Schulweg keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Herausforderung. Der eine muss nahe an einer Elefantenherde vorbei, die andere über steinige Gebirgspfade, wieder andere durch unwegsame Flusstäler oder auf dem Pferderücken durch die Weite Patagoniens. Trotz Gefahr und Anstrengung bleiben es Kinder, die ihre Ausbildung als Privileg begreifen, dabei aber auch einfach nur Spaß haben wollen. Mit Eigensinn und Einfallsreichtum überwinden sie Ängste und Hindernisse und zeigen, dass der Weg selbst zu einem Ziel werden kann.
Entstehungsgeschichte
„Auf dem Weg zur Schule“ entstand 2013 unter der Regie von Pascal Plisson. Der Dokumentarfilm begleitet Noura Azzagagh, Zahira Badi, Carlito und Zineb Elkabi und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Als Dokumentation verzichtet er auf schauspielerische Inszenierung im klassischen Sinn und setzt stattdessen auf reale Kinder in ihrem tatsächlichen Alltag.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als reiner Dokumentarfilm macht deutlich, dass hier keine erfundene Handlung im Mittelpunkt steht, sondern das Nebeneinanderstellen mehrerer realer Kinderschicksale aus unterschiedlichen Weltregionen – Kenia, Marokko, Indien, Argentinien. Diese geografische Spannweite verweist auf ein episodisches Erzählprinzip: Statt einer einzigen Geschichte werden mehrere parallele Wege gezeigt, die sich in ihrer Grundstruktur ähneln, sich in Landschaft, Kultur und konkreter Gefahr aber deutlich unterscheiden. Die Auswahl von Kindern im Alter zwischen elf und dreizehn Jahren legt nahe, dass der Film bewusst eine Altersgruppe zeigt, die den eigenen Schulweg bereits reflektieren und einordnen kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld dokumentarischer Werke. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Thematik – ungleicher Zugang zu Bildung und die damit verbundenen Wege – etwas geändert hätte, was dem Film eine gewisse anhaltende Relevanz innerhalb des dokumentarischen Genres verschafft.
Bilder

Besetzung & Stab
- Noura Azzagagh als Self
- Zahira Badi als Self
- Carlito als Self
- Zineb Elkabi als Self
- Emmanuel J. Esther als Self
- Gabriel J. Esther als Self
- Micaela als Self
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Verfügbarkeit
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