11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Hanlon |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-03-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein kleines, unauffälliges Vorhaben: Ein Filmteam begleitet eine Feuerwache in New York, Automezzo 7, Scala 1, um den Alltag einer Rekrutenausbildung bei der Feuerwehr festzuhalten. Aus dieser ruhigen Beobachtung wird ein Dokument von historischer Tragweite, als die Kameras plötzlich Zeugen der Ereignisse des 11. September werden. Die Feuerwehrleute selbst, unter ihnen Tony Benatatos, Jamal Braithwaite, Joseph Casaliggi und James Hanlon, treten als Erzähler und Beteiligte in Erscheinung und schildern, was sie an diesem Tag erlebt haben.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2002 unter der Regie von Gédéon Naudet. Er ist für Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben und versammelt die genannten Feuerwehrleute nicht als Schauspieler, sondern als reale Personen, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Damit unterscheidet sich die Besetzung grundlegend von einem fiktionalen Film: Es sind Beteiligte des Geschehens, die vor der Kamera stehen.
Hinter den Kulissen
Die Anlage des Films – aus einer geplanten Beobachtung einer Feuerwache wird ungewollt die Dokumentation eines weltverändernden Ereignisses – prägt seine Erzählform. Die Kamera war bereits vor Ort, bevor jemand ahnen konnte, was geschehen würde, was dem Material eine unmittelbare, unvorbereitete Perspektive verleiht. Als reiner Dokumentarfilm verzichtet das Werk auf nachgestellte Szenen und stützt sich stattdessen auf Interviews und tatsächlich gefilmtes Geschehen, was ihm einen zeugenschaftlichen Charakter gibt statt eines rekonstruierenden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,9 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich zeigt sich ein kleines, aber deutlich positives Echo. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen der Film als frühes filmisches Zeugnis der Ereignisse jenes Tages besteht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres nimmt er dadurch eine besondere Stellung ein, dass die Aufnahmen nicht nachträglich rekonstruiert, sondern im Moment des Geschehens selbst entstanden sind.
Bilder




Besetzung & Stab
- Tony Benatatos als Self
- Jamal Braithwaite als Self
- Joseph Casaliggi als Self
- James Hanlon als Self
- Joseph Pfeifer als Self
- Tom Spinard als Self
- Dennis Tardio als Self
- Steve Buscemi als Self (archive footage)
- Robert De Niro als Self
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Verfügbarkeit
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